Ich Egoist
Was brauch ich den zum glücklich sein?
Ich denk, dies schaffe ich allein,
ein bisschen Tanz,
ein bisschen Wein,
schon fühl ich mich nicht so allein.
Die große Liebe?
Bisher waren es Diebe!
Haben bis jetzt nur Zeit geraubt,
nie ehrlich an mich geglaubt.
Zu finden sie, um ehrlich zu sein,
habe ich mich nie richtig bemüht.
Habe mir meist selbst genügt.
Vielleicht nicht genug gesucht
um mich nicht zu finden.
so blieb ich offen
für meine Ziele
und kann noch hoffen.
Gedankenfetzen
rasen durch die Nacht
verblassen am Morgen
und halten mich wach
den ganzen Tag
bis zum Abend
auf der Suche
nach dem einen Traum
der mich hat
um den Schlaf gebracht
So nah in der Ferne
so einsam in der Zweisamkeit
vertraut und doch so fremd
Der Glaube an die Liebe
der Zweifel wird zur Gewissheit
gefunden und doch verlassen
was bleibt ist die Erinnerung
an Schönheit und Schmerz
alles verloren was man nie besessen
Am Abend
Wenn das warme Licht
der sinkenden Sonne
die grauen Wolken
von unten orange bestrahlt
dadurch ihre oberen Ränder
in hellem Gelb erleuchten
ich sehe in die erhellten Gesichter
der Leute um mich herum
doch nicht des Sonnenuntergangs
Schönheit lassen sie glänzen
sondern des Smartphones fahles Licht
Trübsal
Mit Mühsal gehe ich auf die Suche.
Das Glück hat sich versteckt.
Wenn ich es finden würde
wie hielte ich es fest.
vielleicht hat es in einem Buch
jemand zwischen die Zeilen gesteckt.
So nehme ich die kleine Hürde
und lese noch den Rest.